Neulengbach
Wohnbau

Auslober: Alpenland
WNF: 1.760 m²
Wohnungen: 25 Einheiten

Bebauung

Die Bebauung ist geprägt durch die rechteckige Geometrie des Grundstückes und dem Ansatz aus wirtschaftlichen Überlegungen keinerlei Unterkellerung auszuführen. Die Nebenräume und die Stellplätze sind daher oberirdisch untergebracht. Das Gebäude ist als Punkthaus mit innenliegen Stiegenhaus geplant. Im EG ist das Stiegenhaus durchgesteckt, ermöglicht so eine natürliche Belichtung und die Zugänglichkeit zum Kinderspielplatz.
Neben dem Haupteingang befindet sich in zentraler Lage der Fahrradabstellraum und die andern für die Bewohner relevanten Nebenräume. Alle Wohnungen haben zugeordnete Freiräume in Form vom Garten, Loggia, Terrasse oder Balkon. Der Hauptzugang erfolgt über die Wohnstrasse im Osten des Grundstückes. Hier sind 38 oberirdische Stellplätze (= Verhältnis 1:1,5 ; gefordert: 1:2) untergebracht.

Entwurfskonzept

Der Baukörper im Verhältnis 1:2 ist sehr systematisch aufgebaut. Durch umlaufende raumbildende Loggien im EG, kann die Berechnung der Gebäudehöhe optimiert werden
und ein Zurückstaffeln im 2.OG vermieden werden. Das zentrale Stiegenhaus liegt in der Mitte des Baukörpers. Von dieser im EG beidseitig belichtete Erschließungszone sind auch alle Allgemeinräume erreichbar. Ein großzügig ausgelegter Fahrradabstellraum entspricht den Anforderungen der heutigen Zeit und ist direkt vom Freien aus erreichbar. Der Kinderwagenabstellraum ist im hinteren Stiegenhaus Bereich im Bereich des Ausganges zum Kinderspielplatz geplant. Im 2. Obergeschoss wird das Stiegenhaus über zwei Oberlichtverglasungen natürlich belichtet. Über zwei Lufträume die alle Geschosse verbinden, kann Licht bis ins EG fallen. Im Dachgeschoss befindet sich der einzige Grundriss – Sondertyp. Hintergrund ist der Platzbedarf für die Unterbringung der Einlagerungsräume der Wohnungen dieses Geschosses. Alle Wohneinheiten werden barrierefrei ausgeführt.

Qualitäten

Der Baukörper ist in Massivbauweise ohne zusätzliche Vollwärmeschutzfassade geplant. Als Innenwände kommen innerhalb der Wohneinheiten Gipskartonleichtbauwände zum Einsatz.
Ein Verputz in Besenstrichoptik betont und beruhigt den länglichen Baukörper. Es wird bewusst versucht den Baukörper mit nur wenigen Elementen zu gliedern und zu gestaltet.
Die außenliegenden Abstellräume, die umlaufenden Balkone sowie die fixen färbigen Leichtbautrennwände (MAX Fassadenplatten auf verz. Unterkonstruktion) fassen das EG und das 1.OG räumlich.
Die einzeln vorgehängtenBalkone gliedern die Fassade des scheinbar gestaffelten 2.OG.
Als Geländer wechseln sich im 1.OG massive STB Brüstungen mit einer einfarbigen Stabgeländerkonstruktion ab. So entstehen sichtgeschützte privatere Bereiche – vor allem vor den Schlafzimmer. Im 2.OG werden die massive STB Brüstungen gedreht und bieten Intimität zum Nachbarbalkon. Vor den französischen Fenstern werden Geländer mit verdrehtem Stabstahl verwendet – ein Art Filter vom dem Fenster schützt vor Einblicken.
Die Bodenbeläge der Wohnungen sind durchwegs Parkettböden im gewohnten Standard des Bauherrn. Sanitärräume werden raumhoch verfliest, ebenso sind die Böden rutschfest verfliest ausgeführt. Als Fenster werden Kunststofffenster mit Aluschale zum Einsatz kommen. Das Dach wird als bekiestes Flachdach mit tlw. extensiv Begrünung ausgeführt.