aspern Manufactory
Seestadt B4
Auslober: Wien3420 aspern development AG
Kooperationspartner: b18 Architekten, YEWO Landscapes
Wettbewerb: 2021
BGF: 31.000 m²
Visualiserungen: Zoom VP
Auslober: Wien3420 aspern development AG
Kooperationspartner: b18 Architekten, YEWO Landscapes
Wettbewerb: 2021
BGF: 31.000 m²
Visualiserungen: Zoom VP
Städtebau:
Die Baukörper umschließen den begrünten Ladehof an drei Seiten. Der Hof öffnet sich im Südosten zur Lily-Dillenz-Straße, der Haupterschließungsachse der Seestadt, und bildet einen urbanen Marktplatz, der temporär bespielt werden soll. Als räumliche Abgrenzung bietet eine freie Anordnung von Metallcontainern als Stadtmöbel unter schattigen Bäumen ein vielseitiges, dreidimensionales Nutzungsangebot und ermöglicht einen fließenden, einladenden Übergang ins Hofinnere. An der Ecke Sonnenallee/Lily-Dillenz-Straße befinden sich sowohl der Haupteingang zum MANUFACTORY als auch das Café in einem frei gestellten Pavillon daneben. Das Café und der Marktplatz sollen den Nutzern des MANUFACTORY und des gesamten Stadtteils als Treff- und Kommunikationspunkt dienen.
Architektur
Die Erdgeschosszone ist transparent ausgeführt und lädt damit den Außenraum sowie die Passanten ins Gebäudeinnere ein. Die Raumhöhe von 5,0 m ermöglicht bei Bedarf die Ausrüstung der Gewerbeeinheiten mit Galerieebenen.
Die Fassade bildet einen Kontrast aus gehobelten, angekohlten Holzlatten und goldgelb glänzenden Metallelementen. Die einzelnen Balkonelemente eröffnen den Nutzern den direkten und individuellen Bezug zum Außenraum. Je nach Bedarf können zusätzliche Balkonelemente erweitert werden – die technischen Voraussetzungen dafür werden geschaffen. Die Hochgarage übernimmt die Holzverkleidungen in eine aufgelöste Fassadenstruktur mit Rankhilfen und Metallelementen als Geländer sowie grüner Fassade.
Da die LKW-Stellplätze ausschließlich im EG und KG angeordnet sind, kann auf aufwändige und emissionsreiche Stellplätze in den Obergeschossen verzichtet werden. Die Erschließung der Ebenen erfolgt übersichtlich über eine schlanke Rampenanlage, die immer nur als Einbahnstraße geführt wird. Problematische Überschneidungen im Gegenverkehr werden ausgeschlossen. Die vier Parkdecks der Hochgarage sind kompakt, übersichtlich und stützenlos geplant. Zwei Stiegenhäuser mit Aufzügen an den Stirnseiten der Hochgarage ermöglichen eine direkte Erschließung vom Straßenraum. Eine spätere Umnutzung ist aufgrund der Stützenfreiheit und der lichten Raumhöhe von 3,10 m einfach umsetzbar.